Als Thors fieser Bruder Loki, der dank einer universalen Energiequelle über erstaunliche Macht verfügt, mit einer Alien-Armee die Welt erobern will, trommelt S.H.I.E.L.D.-Boss Nick Fury alle ihm bekannten Superhelden zusammen, damit diese gemeinsam gegen den Feind vorgehen und somit die Welt retten. Doch so einfach ist die ganze Sache nicht. Denn erst müssen die Superhelden ihr Ego überwinden und zusammenfinden. Nachdem man sich gegenseitig aufs Maul gehauen hat, geht's dann endlich gegen den gemeinsamen Feind ...

Hier wird entweder gelabert oder sinnlos geballert und geprügelt. Die Idee, die erfolgreichen Superhelden wie im Comic auch auf der Leinwand gemeinsam antreten zu lassen, hat durchaus etwas. Doch leider ist das Ergebnis derart sinnfrei, dass man sich fragt, warum das Ganze zweieinhalb Stunden dauern muss. Ohne den selbstironischen Witz der "Iron Man"-Streifen oder der Militärkritik aus "Captain America: The First Avenger" hat man sich hier ausgerechnet die dümmsten Geschichten der Comic-Vorlagen vorgenommen, um daraus ein albernes Spektakel für 10-Jährige zu machen. Bis auf zwei, drei Gags hat dieses gut gemachte Spektakel aber nichts zu bieten. Schade, eigentlich - bei den guten Darstellern hätte man mehr erwarten dürfen. Ein Kassenerfolg wurde das Spektakel trotzdem, nach "Avatar - Aufbruch nach Pandora" und "Titanic" ist "Marvel's The Avengers" mit über 1,5 Milliarden Dollar Einnahmen der dritterfolgreichste Film aller Zeiten.





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