Dom Cobb gilt als einer der Besten, wenn es darum geht, durch Extraktion Geheimnisse zu entlocken. D.h., dass sich Dom in die Träume anderen schleicht und ihnen so unbewusst wichtige Informationen stiehlt. Aus diesem Grund ist Dom vor allem als Industriespion ein gefragter, aber auch international gesuchter Mann. Doch die Existenz in der Traumwelt hat auch Schattenseiten: Dom glaubt so, seiner verstorbenen Frau verbunden sein zu können und zumindest im Traum mit ihr zu leben. Richtig heikel wird es, als Dom eines Tages das schwierigste Unterfangen in seinem Job gelingt: eine so genannte "Inception". Der Clou dieser Sache ist, keine Idee zu stehlen, sondern eine zu verpflanzen. Eine Aktion die das Leben aller Team-Mitglieder gefährdet ...

Christopher Nolan, Macher der Batman-Streifen "Batman Begins" und "The Dark Knight", hat hier erneut nach Filmen wie "Following", "Memento" und "Prestige - Meister der Magie" eines seiner ambitionierten Werke vorgelegt. Dabei treibt er den Zuschauer in ein wahres Verwirrspiel der Traumwelt, fabriziert einen Traum-im-Traum nach dem nächsten, wobei es manchmal schwer fällt, der eigentlichen Handlung noch zu folgen. Wer sich aber aufmerksam auf das intelligente Spiel der unterschiedlichen Ebenen (schließlich wird auch mal per Aufzug die Traumwelt gewechselt) einlässt, wird mit einem ideenreichen, toll inszenierten und brillant gespielten Thriller belohnt, der 2011 vier Oscars gewann: beste Spezialeffekte, beste Kamera, beste Ton-Mischung und bester Ton-Schnitt.



Foto: Warner