Miss Mona, eine alternde Tunte, lebt am Stadtrand von Paris mit ihrem alten Vater in einem Wohnwagen. Gelegentlich verdient sie sich auf dem Strich ein bisschen dazu. Eines Tages trifft Mona auf den illegalen Einwanderer Samir und zeigt ihm, wie er durch schwule Freier an das Geld für einen französischen Personalausweis kommt. Auch Mona braucht Geld für die ersehnte Geschlechtsumwandlung. Doch alle Versuche, die eigene elende Situation zu verbessern, schlagen fehl. Schließlich versuchen die beiden, ihre Träume durch einen Überfall zu realisieren ...

Regisseur und Schriftsteller Mehdi Charef ("Tee im Harem des Archimedes") drehte diesen bewegenden Film über zwei Außenseiter in Paris. In seinem zweiten Film wendet sich der aus Algerien stammende Autor Mehdi Charef Randgruppen der Gesellschaft zu: Homosexuellen, Transvestiten und illegal eingewanderten Ausländern. "Miss Mona" ist ein bewegendes Drama über die Einsamkeit der Außenseiter, über ihre Ausbeutung und ihre soziale Entwurzelung.