Grelle Bilder, Überbelichtung, farbliche Verfremdung, schnelle Schnitte, wackelnde Kamera: Die Geschichte eines jungen Paares aus der Provinz, das in Amsterdam im Drogenrausch unterzugehen droht. Sie dealt mit Extasy, gerät in dubiose Kreise. Er hält alles nur noch bekifft aus und schließlich trennen sich ihre Wege bis zum blutigen Ende.

Kein "Trainspotting - Neue Helden"-Abklatsch - der Film entstand beinahe zeitgleich -, sondern eine schräge Zustandsbeschreibung der House- und Techno-Szene, die der Regisseur bereits mit seiner TV-Dokumentation "Techno" genau untersucht hat. Hieß früher die Devise "Sex & Drugs & Rock-'n'- Roll", so muss man hier Letzteres nur durch das Lebensgefühl Techno bzw. House und die dazugehörige Ästethik ersetzen und schon hat man die Maxime des ungewöhnlichen Films: Sex and Drugs aber kein Rock-'n'-Roll!