Mit brutalen Methoden verteidigt die Obrigkeit im zaristischen Russland ihre Macht. In der Marine herrschen unmenschliche Zustände. Als im Juni 1905 auf dem im Hafen von Odessa liegenden Panzerkreuzer Potemkin die Matrosen protestieren, will der Kommandant einige der Matrosen exekutieren lassen. Offener Aufruhr bricht aus, Wakulintschuk, Führer der Rebellen, wird erschossen, doch die Matrosen rächen seinen Tod blutig. Sie bahren die Leiche an Land auf, und an seinem Sarg nehmen die Bürger Odessas offen für die Rebellen Partei. Zaristische Soldaten schießen in die Menge, doch nun eröffnet die Mannschaft des Panzerkreuzers Potemkin das Feuer...

Das definitive Meisterwerk des sowjetischen Stummfilms - und einer der herausragenden Filme der internationalen Kinogeschichte, der in entsprechenden Umfragen bis heute stets einen der vorderen Plätze belegt. Regisseur Sergej Eisenstein schrieb zu Beginn der Dreharbeiten: "Was, wenn man alles umgekehrt machte: die Fabel abschaffte, die Stars hinauswürfe und die Masse in den Mittelpunkt des Dramas stellte?" Genau nach diesem Prinzip ging er vor - und revolutionierte die Filmkunst.

Foto: ARD/Degeto