Charlie bemüht sich erfolglos um einen Job. Als er entmutigt von der Arbeitsvermittlung zurückkehrt, trifft er auf den streunenden Hund Scraps und rettet ihn aus einer heiklen Situation. Zusammen klauen die Ausgehungerten Esswaren bei einem Kiosk. Als Charlie nachts Unterschlupf in einem Café sucht, lernt er eine arme, aus der Provinz stammende Sängerin kennen, die er tröstet, weil sie beim Publikum keinen Erfolg hat. Da Charlie jedoch kein Geld hat, um sein Bier zu bezahlen, wird er vom Cafébesitzer rausgeschmissen. Wenig später findet Scraps ein gestohlenes Portemonnaie und macht Charlie darauf aufmerksam. Dieser nimmt es an sich, kehrt als reicher Mann ins Café zurück und bittet die weinende Sängerin an seinen Tisch. Schon bald entdecken ein paar Diebe das Portemonnaie und nehmen es Charlie ab, der jedoch mit allerhand Tricks versucht, es zurück zu bekommen ...

Chaplins satirisch-sentimentale Auseinandersetzung mit amerikanischen Mythen parallelisiert das Schicksal eines obdachlosen Arbeitslosen und eines streunenden Hundes. Beide wollen einen Zipfel vom Wohlstand, scheitern auf dem gewöhnlichen Weg, gewinnen dann aber - indem sie sich zusammentun - den Kampf mit der Tücke des Objekts. Da es sich bei diesem Objekt um ein reich gefülltes Portemonnaie handelt, ist es die Verheißung schnellen Reichtums, um die sich ein turbulentes Spiel entspinnt.

Foto: Kinowelt