Carlos Minne wird tot am Strand gefunden, eingegraben bis zum Hals, im Mund ein sadomasochistisches Spielzeug aus Gummi. Pieter Van Ins Nachforschungen führen ihn zu Freunden, mit denen Minne am Vorabend gefeiert hat, unter ihnen der homosexuelle Anwalt Arnould und der Geschäftsmann Roger Daems. Dieser führt mit seiner Frau Myriam ein Import-Export-Unternehmen und saß bereits wegen Unterschlagung im Gefängnis. Van Ins Spurensuche wird durch Kommissar Bultynck von der Bundespolizei behindert. Zwischen ihnen entwickelt sich ein Wettlauf - wer bekommt den Mörder als Erster zu fassen?

Nach "Pieter Aspe - Mord in Brügge - Die Affaire Dreyse" und "Pieter Aspe - Mord in Brügge - Blaues Blut" ist dies (zumindest im deutschen TV) der dritte Fall des flämischen Ermittlers, dessen Familie dieses Mal in Gefahr gerät. Regisseur Frank van Mechelen setzt hier wie in dem ein Jahr später entstandenen düsteren Thriller "The Intruder - Der Eindringling" auf finstere Geheimnisse, die sich dem Zuschauer erst nach und nach puzzleartig ergeben. Autor Piet Baete verarbeitete in seinem Drehbuch den 2000 erschienenen "Aspe"-Krimi "Dood tij".

Foto: ZDF/Marianne Houzet