Ende des 19. Jahrhundert wird in der Weite der Prärie der Hengst Spirit geboren. Doch nach vielen Jahren der Freiheit wird er eines Tages von einem Colonel der Armee eingefangen. Der versucht, den Stolz des Tieres zu brechen, hat damit aber ziemlich Schwierigkeiten. Mit Hilfe eines ebenfalls gefangenen Indianers Little Creek gelingt Spirit die Flucht. Doch auch der Indianer will das Pferd zähmen, setzt dazu aber völlig andere Mittel ein. Als Little Creek merkt, dass sich Spirit nicht zähmen lässt, schenkt er ihm die Freiheit wieder. Doch Spirit hat sich inzwischen in eine schöne Stute verliebt. Und die leistet Little Creek gerne Gesellschaft...

Ein klassischer Zeichentrickfilm, dessen Bilder am Computer nachgearbeitet wurden. Ein Werk, das die Story aus der Sicht des Pferdes erzählt. Der Clou: In anderen Trickfilmen wimmelt es von sprechenden Tieren, hier übernimmt der Erzähler (im Original: Matt Damon) diese Funktion, berichtet von den zahlreichen Abenteuern des wilden Hengstes. Erstmals ist damit ein Pferd Hauptdarsteller eines Trickfilms, der den beliebten Vierbeinern jedoch manchmal allzu menschliche Eigenschaften andichtet und zeitweise recht kitschig (so etwa die Songs von Bryan Adams, in der synchronisierten Fassung leider von PUR-Sänger Hartmut Engler vorgetragen) daher kommt. Doch die Kleinsten und Pferdeliebhaber werden auf ihre Kosten kommen. Der Gipfel des Kitsches: Spirits Stute hat nicht nur eine blonde Mähne, sie ist auch noch blauäugig!