Als dem einstigen Büffeljäger Matt Fletcher 1870 in einer kleinen Stadt an der Grenze nach Mexiko sein prachtvoller Appaloosa-Hengst gestohlen wird, kennt Matt nur ein Ziel: Er will sich den Hengst zurückholen. Das Problem: der gefürchtete Bandenführer kommt. Chuy Medina ist der Dieb. Bei der Verfolgung zieht Matt den kürzeren. Er wird von Medina gedemütigt und grausam misshandelt. Bevor er wegreitet, fordert der Bandit ihn höhnisch auf, sich den Hengst aus Sonora zurückzuholen. Von seinen Verletzungen genesen, wagt Matt sich tatsächlich in den Machtbereich der Bande ...

Marlon Brandos dritter Ausflug ins Genre des Western war das Hollywood-Debüt des kanadischen Regisseurs Sidney J. Furie ("Ipcress - streng geheim", "Lady sings the Blues"). Neben dem charismatischen Star fällt vor allem die wunderbare, fast schon überambitionierte Farb- und Techniscope-Fotografie von Russell Metty ins Auge. Metty, einer der ganz großen Kameramänner Hollywoods, hatte zuvor schon mit Orson Welles' "Im Zeichen des Bösen", Stanley Kubricks "Spartacus" und den wunderbaren Universal-Melodramen von Douglas Sirk Filmgeschichte geschrieben. Hier fotografierte er einen ungewöhnlichen Western mit visuellen Manierismen, Bild- und Schnittexzessen, die dem langsamen Rhythmus der eher einfachen Rachegeschichte nicht immer angemessen sind.

Foto: Universal