Ein Sprengstoffanschlag auf einen Millionär in einem amerikanisch-mexikanischen Grenzstädtchen löst das todbringende Duell zwischen dem jungen amerikanischen Rauschgiftfahnder Vargas und dem korrupten, rassistischen und skrupellosen örtlichen Sheriff Quinlan aus ...

Für das düstere Meisterwerk des film noir zeichnete Welles als Autor, Regisseur und dämonischer Darsteller des Quinlan verantwortlich. Seine Produktionsfirma Universal griff auch diesmal wieder ein, nahm Kürzungen und einen kompletten Umschnitt vor. Komponist Henry Mancini - hauptsächlich durch seine Zusammenarbeit mit Blake Edwards ("Der rosarote Panther", "Die Party") und Stanley Donen ("Charade", "Arabeske") bekannt geworden - lieferte hier einen seiner besten Soundtracks. Orson Welles, wieder einmal in Geldnöten, war für "Im Zeichen des Bösen" zunächst nur als Schauspieler verpflichtet worden, aber Charlton Heston überredete den B-Film-Produzenten Albert Zugsmith, Welles auch die Regie zu übertragen. Herausgekommen ist Welles' komplexester und rigorosester Film, der auf seine Art eine Zusammenfassung und Aufbrechung des film-noir-Stils ist.

Foto: ARD/Degeto