Karies und Parodontitis entstehen immer dann, wenn sich Bakterien auf der Oberfläche von Zähnen und Zahnfleisch festsetzen. Doch es gibt Wirkstoffe, die das Einnisten der Keime verhindern – und so Erkrankungen im Mund vorbeugen.

Forscher vom Obersten Rat für wissenschaftliche Forschung in Spanien haben jetzt festgestellt: Auch Polyphenole aus Rotwein schützen vor faulen Zähnen und entzündetem Zahnfleisch. Noch sei der genaue Grund für diesen Effekt unbekannt. Fest steht aber, dass die Polyphenole aus dem Rotwein zusammen mit verschiedenen Mundbakterien für den Abwehreffekt verantwortlich sind.

Positives Denken senkt das Demenzrisiko

Eine positive und optimistische Einstellung zum Alter kann das Risiko verringern, an Demenz zu erkranken – zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Yale School of Public Health in New Haven/USA. Ein möglicher Grund für diesen Befund: Die positive Haltung zum Leben im Alter könnte den Stress-Level senken und so geistigen Beeinträchtigungen entgegenwirken. An der Studie beteiligten sich 4765 Männer und Frauen, die mindestens 60 und im Durchschnitt 72 Jahre alt waren. Alle zwei Jahre wurden Gedächtnisleistung und mathematische Fähigkeiten überprüft. Im Verlauf von vier Jahren ergab sich für alle Testpersonen mit positiver Haltung zum Alter ein deutlich geringeres Demenzrisiko als bei den Pessimisten.

Im Wartezimmer: Rücksicht nehmen

Manchmal erscheint beim Arztbesuch die Zeit im Wartezimmer geradezu endlos und nervenaufreibend zu sein – um die oft angespannte Situation zu verbessern, helfen Rücksichtnahme und Takt. So rät der Arbeitskreis für Umgangsformen International dazu, beim Betreten des Wartezimmers kurz zu grüßen. Das Smartphone oder Handy sollte dann schon auf "stumm" geschaltet sein. Sollte ein Telefonat nötig sein, gebietet es die Rücksichtnahme, dazu den Raum zu verlassen. Beim Nutzen anderer Smartphonefunktionen wie E-Mail oder soziale Netzwerke sollten alle Tonfunktionen ausgestellt sein, um die Anwesenden nicht zu stören.