Ob Sauna, gesunde Ernährung oder Bewegung – Leser geben persönliche Tipps für mehr Gelassenheit.

Wenn Peter Benders Arbeitsalltag von anstrengenden Gesprächen geprägt war, findet er Entspannung in der Sauna. "Danach weiß ich nicht mehr, was vorher Stress verursachte“, schreibt der prisma-Leser, der den Aufruf in Ausgabe 40 nutzte, um anderen seine Tipps für mehr Gelassenheit und innere Stärke mitzuteilen.

Doch nicht nur die Sauna ist für Bender ein Ort der Entspannung. Auch das Fitnessstudio hilft, Kraft zu tanken. Ausgewogene Ernährung und soziale Kontakte täten dies ebenfalls. Das Handy vor der Nase, ständig erreichbar, indes nicht. "Was ist denn so dringend?", fragt der prisma-Leser aus Meerbusch.

"Bewegungsmangel ist ein Problem"

Bender ist nicht der Einzige, der andere an seinen Erfahrungen teilhaben lassen möchte: Auch Michaela Herbst hat auf den Artikel „Mit innerer Stärke durch den Alltag“ reagiert.

"Bewegungsmangel ist – genau wie Sie schreiben – ein ernstzunehmendes Problem", schreibt die Mutter von zwei Kindern, die vor der Familiengründung immer sehr viel Sport getrieben hat. Seitdem ließen Beruf und Familie nicht mehr viel Zeit für ausgedehnte Waldläufe. Also hat sie mit ihrem Mann nach einer kreativen Lösung gesucht – und diese in einem Laufbandschreibtisch gefunden. "Gehen während der Computerarbeit ist mein persönliches Lieblingskonzept", schreibt sie. "Ich habe keine Nackenschmerzen mehr, kein schlechtes Gewissen nach der Arbeit. Und ich bleibe fit. Bewegung löst viele Probleme."

Wassertherapie nach Kneipp

Das sieht auch Susanne Teply-Strunk aus Niederdreisbach so, die mit ihrem Mann wandern geht und prima mit Farben, Pinsel und Leinwand abschalten kann. Kathrin Jäger aus Oranienbaum-Wörlitz isst viel Obst und Gemüse, jedoch wenig Fleisch und Zucker. "Aber ich gönne mir morgens und nachmittags meinen Lieblingscappuccino", schreibt sie. Ansonsten steigert sie ihr Wohlbefinden mit Yoga, Sauna und Walking.

Waltraud Schnell aus Kerpen-Buir schöpft Gelassenheit aus der Bibel und den Worten von Jesus. Thomas Möbis findet Ausgleich in der Wassertherapie nach Kneipp. Er setzt auf regelmäßige Wasseranwendungen wie Wechselduschen, Wechselfußbäder und kalte Armbäder. "Kneippanwendungen wirken stressmindernd, härten ab und wirken harmonisierend auf Körper, Geist und Seele", schreibt der Leverkusener.

Dagmar Schäfer-Petry aus Kleve hält Sport, Bewegung an der frischen Luft und Sauna ebenfalls für geeignet. Darüber hinaus empfiehlt die prisma-Leserin unter anderem ausreichend Schlaf, gutes Essen in netter Gesellschaft, Musik hören, ein Buch lesen und meditieren. Außerdem verschwende sie keine Zeit, Aufmerksamkeit und Energie an die Vergangenheit. "Die ist vorbei und nicht mehr zu ändern“, schreibt sie. "Ich schaue auf die Möglichkeiten der Gegenwart und der Zukunft." Und wenn sie doch einmal etwas aufregt? "Beim Einatmen bis sieben zählen, beim Ausatmen bis acht zählen. Wenn möglich, Pause machen und eine Runde an die frische Luft."