Vom 25. August bis zum 2. September 2018 zeigt die weltgrößte Messe für Reisemobile und Caravans die neuesten Trends. Gerade Neulingen bietet der Caravan-Salon Düsseldorf spannende Einblicke.

Längst ist der Caravan zu einem Symbol der modernen Urlaubswelt geworden. Er sorgt für grenzenlose Mobilität und bietet Reisenden gleichzeitig ein Stück Heimat, in der man bequem wohnen, schlafen und kochen kann. Die Entwicklung von der Konstruktion des ersten "Wohnautos" in Deutschland Anfang der 1930er Jahre bis zum Boom des modernen Reisemobils offenbart, wie sich das Urlaubsverhalten verändert hat. Heute stehen Reisenden mit Caravans und Wohnmobilen europaweit rund 25.000 Campingplätze offen. In Europa gibt es laut Deutschem Tourismusverband und dem Bundesverband der Campingwirtschaft gut 1,35 Millionen Reisemobile, rund 440.000 davon sind in Deutschland zugelassen. Das macht Caravaning zu einem wichtigen touristischen Faktor. Um den dreht sich ab Ende August zum 57. Mal der Caravan-Salon Düsseldorf.

Die Messe ist allerdings nicht nur etwas für alte Hasen, wie Alexander Kempe von der Messe Düsseldorf hervorhebt. "In der 'StarterWelt' stehen die Fragen im Fokus, wie der Urlaub des mobilen Reisens funktioniert und welche Tricks den Urlaub im Reisemobil oder Caravan zu einem noch größeren Erlebnis werden lassen." Die Themenwelten in Halle 18 bieten unter anderem Wissenswertes zur richtigen Fahrzeugauswahl, zur Handhabung der Bordtechnik, zum Equipment und zu passenden Destinationen. Einsteiger wie auch routinierte Caravaner können sich individuell an den Fahrzeugen und bei Vorträgen im Forum informieren. Die wichtigsten Inhalte gibt es zusätzlich als Erklärvideos. "Die Stärke der 'StarterWelt' sind die Berater vor Ort, die Interessenten das ganze Drumherum erklären", sagt Kempe. Neu ist das Thema "Vermietung von Reisemobilen und Caravans", ideal für alle, die einen solchen Urlaub testen möchten. Nostalgiker sollten sich die Oldtimer-Show in Halle 18 nicht entgehen lassen. Sie zeigt Schätzchen aus den 1950er- bis 70er-Jahren.

Noch mehr Komfort

Jahr für Jahr präsentieren sämtliche namhaften internationalen Hersteller die neueste Generation ihrer Freizeitfahrzeuge. Die Bandbreite sei groß, beschreibt Kempe: "Von kompakt und clever bis geräumig und luxuriös ist alles vertreten." Besonders hoch sei die Nachfrage nach kompakten Modellen. Einsteiger interessierten sich vor allem für ausgebaute Kastenwagen und teilintegrierte Reisemobile, die besonders alltagstauglich seien. Maximalen Wohnkomfort bieten laut Kempe die Vollintegrierten.

Apropos Komfort: Dieser ist Kempe zufolge neben der Konnektivität einer der beiden Haupttrends in diesem Jahr. "Assistenzsysteme für den Fahrer machen die Reise angenehmer und sicherer. Dazu gehören elektronische Tools, die die Bedienbarkeit der Fahrzeuge erleichtern. Zudem ermöglicht die fortschreitende Vernetzung verschiedener Geräte digitale Füllstandsanzeigen von Wassertank und Co. sowie die Steuerung von Heizung, Klimaanlage und Warmwasserversorgung über ein zentrales Bedienpanel oder per App." So lassen sich die Fahrzeuge bereits wärmen, wenn sich die Reisenden noch auf der Skipiste befinden – oder schon kühlen, wenn die Insassen noch am warmen Strand liegen und die Sonne genießen. Moderne und edle Materialien wie Holz- und Polstervariationen steigern darüber hinaus den Komfort auch im Wohnraum.

Der ideale Ort zum Träumen: Halle 5. Dort stehen Reisemobile der Luxusklasse ab 100.000 Euro. "Nach Kundenwunsch angefertigte Luxusreisemobile sprengen preislich sogar problemlos die Millionengrenze", sagt Kempe. "Innenausstattungen mit Holzfußböden, Ledersofa, Essecke oder Marmorbad halten mit den luxuriösesten Hotelzimmern mit." Fußboden- und Bettenheizung, Spül- und Waschmaschine sind laut Kempe seit einigen Jahren Standard. In ganz exklusiven Fällen würden auf Extrawunsch Trockner, um mehrere Meter ausfahrbare Wohnbereiche, Fitnessraum, Sauna, Whirlpool und Heimkino sowie Heck- und innere Flügelgaragen für den Sportflitzer integriert. Die teuersten Exemplare bringen jährlich die beiden Hersteller Variomobil und Volkner Mobil auf die Leitmesse.