Bad Salzuflen ist eine Oase für Erholungsuchende und Naturfreunde. prisma hat sich das ehemalige Salzsiederstädtchen genauer angesehen.

Nur etwas für Kurgäste? Von wegen, Bad Salzuflen, die Wohlfühlstadt am Fuße des Teutoburger Walds, bietet Parklandschaften, eine Luft wie an der See, herausgeputzte Bürgerhäuser der Weserrenaissance und eine schöne Altstadt. Ideal für stressgeplagte Großstädter – aus dem Ruhrgebiet beispielsweise ist man über die A 2 in weniger als anderthalb Stunden im Staatsbad Salzuflen –, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen.

Das Schöne ist: Bad Salzuflen ist eine Stadt der kurzen Wege. Ob Altstadt, Kurpark oder die mächtigen Gradierwerke: Alles liegt hier nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Apropos Gradierwerke: 600 000 Liter Sole rieseln täglich über das Wahrzeichen Bad Salzuflens und sorgen für eine frische wie gesunde Brise fast wie am Meer. Besonders tief durchatmen lässt es sich im begehbaren Erlebnis-Gradierwerk am Kurpark. In der Sole-Nebelkammer können Gäste bei sanfter Musik wunderbar dem Alltag entfliehen.

Viele Besucher zieht es hinaus in den Kurpark: Dem Flüsschen Salze durch die liebe voll gepflegte Parkanlage folgend, kommen sie ans Ufer des kleinen Kurparksees, wo das anregende Nass eines Kneippbeckens wartet. Kneipp und Bad Salzuflen gehören zusammen, sind doch die fünf Säulen der Kneipp’schen Lehre – Ernährung, Heilpflanzen, Wasser, Bewegung und Lebensordnung – eine ausgezeichnete Ergänzung zu den Sole-Anwendungen. Also, die Hosenbeine hochgekrempelt und ab ins Kneippbecken. Direkt nebenan lockt trotz der kühleren Oktobertage der Barfußpfad: Kieselsteine, Tannenzapfen & Co aktivieren die Fußreflexzonen.

Kraft tanken und durchatmen

Die Einflüsse von Sole und Kneipp sind in Bad Salzuflen auf Schritt und Tritt spürbar. "Im gesamten Stadtgebiet kann man die ortsgebundenen Heilmittel in Verbindung mit den Kneipp’schen Elementen erleben. Man sieht und riecht die Sole an den Gradierwerken, schmeckt sie beim Trinkbrunnenausschank oder fühlt Kneipps Lehre beim Gang über den Barfußpfad", sagt Tourismusdirektor Stefan Krieger. Das Gesundheitsjahr, das 2019 in Bad Salzuflen ausgerufen wurde, steht für eine Vielfalt sinnlicher Eindrücke. Dazu gehört auch ein Besuch der historischen Altstadt. Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert bilden den malerischen Rahmen für einen Zwischenstopp in einem der vielen Cafés und Restaurants, in Boutiquen und Buchhandlungen – ein Branchenmix zum Bummeln für Körper, Geist und Seele.