26.05.2020 ReiseLaune

Fünf Dinge über das Salzburger Land, die Sie vielleicht noch nicht wussten

Von idyllischen Seen bis zu majestätischen Gipfeln: Das Salzburger Land ist vor allem für Naturliebhaber ein echter Reisetipp. prisma und die SalzburgerLand Tourismus GmbH stellen fünf Dinge vor, die Sie vielleicht noch nicht wussten.

Wussten Sie, dass...

... im SalzburgerLand die höchsten Wasserfälle Österreichs zu finden sind?

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Tosend stürzen sich die Wasserfluten des Gletschers in die Tiefe: Die Krimmler Wasserfälle sind mit 380 Metern Höhe und drei Fallstufen Österreichs höchste Wasserfälle und zugleich die fünfhöchsten Wasserfälle der Welt. Am besten lässt sich der vier Kilometer lange Wasserfall auf einer rund eineinhalbstündigen Wanderung erkunden: von der obersten Aussichtskanzel an der Sturzstelle des Oberen Falls bietet sich ein atemberaubender Tiefblick. Eine beeindruckende Alternative bietet auch die Wanderung im Krimmler Achental. Eine bunte Vielfalt an Infos und spannenden Details zum Thema Wasserfälle und Wasser erfahren Interessierte in der WasserWunderWelt Krimml.

... die Großglockner Hochalpenstraße zu den schönsten Panoramastraßen der Alpen zählt?

Mit seinen 3798 Metern ist der Großglockner der höchste Berg Österreichs. Und ein wahres Juwel unter den Ausflugszielen im SalzburgerLand: In 36 Kehren führt einen die Großglockner Hochalpenstraße auf 2504 m hinauf. 48 Kilometer reiner Fahrgenuss. Ein intensives Erlebnis voll kleiner Feinheiten: Die Dreitausender stets im Blick, vorbei an Almwiesen, schroffen Felsen und Gletscherzungen ist die Welt des Großglockners besonders kontrastreich. Die Magie, die vom "König der Berge" ausgeht, ist unbeschreiblich und die Wahl des fahrbaren Untersatzes dabei nebensächlich. Egal ob am Steuer des Sportwagens, Oldtimers, oder Motorrads: Jeder wird in den Bann Ihrer Majestät gezogen und kann sich dieser Magie so schnell nicht wieder entziehen. Die Großglockner Hochalpenstraße steht seit 2015 unter Denkmalschutz.

... es im SalzburgerLand einen Urwald gibt?

Der Rauriser Urwald ist ein echtes Naturjuwel am Fuße des 3106 Meter hohen Sonnblicks im hinteren Raurisertal. Der Weg führt von Kolm Saigurn in rund einer Stunde durch den jahrhundertealten, naturbelassenen Wald und endet an der Gainschnigg-Alm. Vor rund 8000 Jahren, am Ende der letzten Eiszeit, kam es an dieser Stelle zu einem Bergsturz, durch den viele Felsblöcke ins Tal rutschten. Sie verhinderten das Abfließen von Niederschlagswasser, wodurch sich eine Vielzahl kleinerer und größerer Tümpel bilden konnte, rund 80 Moortümpel sind es heute. Zu den Besonderheiten der bis zu 400 Jahre alten Bäume zählen die Spitz- oder Kerzenfichten, die sich mit ganz kurzen und dichten Ästen an die klimatischen Verhältnisse und die hohen Schneemengen angepasst haben. Auch die Vogelwelt ist im Rauriser Urwald außergewöhnlich vielfältig: Vom Fichtenkreuzschnabel über den Waldkauz bis hin zum Schwarzspecht sind alle Vögel vertreten, die in einem Bergwald vorkommen können. Weitere Besonderheiten sind die leuchtend gelb-grünen Wolfsflechten sowie die bis zu hundert Jahre alte Ameisenhügel mit einer Größe von bis zu drei Metern. All diese Besonderheiten kann man auch gemeinsam mit einem Nationalpark-Ranger entdecken.

... das SalzburgerLand die höchste Almendichte Österreichs hat?

Rund 1800 bewirtschaftete Almen und 550 Almhütten machen das SalzburgerLand zum Bundesland mit der höchsten Almendichte in Österreich. Von den Sennern und Hüttenwirten selbst erzeugte Produkte wie Brot, Käse und Butter sowie regionale Köstlichkeiten werden den hungrigen Wanderern angeboten. Besonders authentisch ist das Almleben auf einer der mehr als 170 zertifizierten und qualitätsgeprüften Almsommer-Hütten. Dorthin kommt man über zahlreiche bestens beschilderte Wanderwege, die durch alpine, ursprüngliche und gesunde Wälder führen. Im Tal bieten über 100 qualitätsgeprüfte Almsommer-Partnerbetriebe Wanderern perfekte Bedingungen für einen Aufenthalt, der in Erinnerung bleibt.

Ein besonderes Wander- und Almvergnügen verspricht der 350 Kilometer lange Salzburger Almenweg. Die 31 Etappen quer durch die Pongauer Bergwelt können einzeln, tage- oder wochenweise oder am Stück erwandert werden. Auf der "Spur des blauen Enzians" kommt man zu 120 urigen Almhütten, auf denen man mit Almschmankerln verwöhnt wird und sogar über Nacht bleiben kann.

... das SalzburgerLand entlang der Via Culinaria auch kulinarisch entdeckt werden kann?

Ein durch und durch köstliches Angebot verbirgt sich hinter der "Via Culinaria", welche engagierte Landwirte, regionale Produzenten und leidenschaftliche Köche umfasst. Neun Genusswege quer durch das SalzburgerLand inkludieren rund 300 Gourmetadressen aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Kaffeehäuser, Almhütten, Hofkäsereien, Edelbrenner, Fischereien und Haubenrestaurants finden sich auf den Genusswegen für Feinspitze, Fischfans, Fleischtiger, Käsefreaks, Bierverkoster und Schnapsfreunde, Naschkatzen, Hüttenhocker, Kräuterliebhaber und Bio-Genießer. Die gleichnamige kostenlose Broschüre ist ein unerlässlicher Begleiter für eine Gourmetreise durch Salzburgs Urlaubsregionen.

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