22.03.2021 Passend zum Frühlingsanfang

Ran ans Beet: Zehn Tipps für den Garten

Von Lara Hunt
Für ein optimales Wachstum brauchen Pflanzen die richtige Menge Wasser.
Für ein optimales Wachstum brauchen Pflanzen die richtige Menge Wasser. Fotoquelle: picture alliance / dpa Themendienst | Benjamin Nolte

Der Frühling ist da! Endlich Zeit für den Garten. Unsere prisma-Trend-Umfrage hat ergeben, dass 94 Prozent unserer Leser einen Garten oder Balkon besitzen und die Mehrheit regelmäßig gärtnert. Wir haben Tipps gesammelt, die das Gärtnern einfacher machen.

1. Sonnenanbeter

Der Standort ist beim Gärtnern alles. Nach ihm sollten die Pflanzen ausgewählt werden. In der prallen Sonne wohl fühlen sich zum Beispiel mediterrane Pflanzen wie Salbei und Lavendel. Geranien, Petunien und Margeriten mögen es auch heiß.

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2. Für schattige Plätze

Auch wer einen schattigen Nordbalkon oder Garten hat, braucht auf üppige Blütenpracht nicht verzichten. Abseits der Sonne entwickeln sich Begonien, Fleißiges Lieschen und Fuchsien prächtig.

3. Pflanzen brauchen Platz

Zwischen den Pflanzen sollten die Abstände beachtet werden, die eine Sorte für eine optimale Entwicklung benötigt. Der Platzbedarf steht in der Regel auf dem Etikett oder kann beim Gartenfachhändler erfragt werden. Auch die Wurzeln benötigen Raum zum Ausbreiten. Das gilt im Beet genauso wie in Töpfen, Kübeln und Kästen. Je größer das Erdvolumen ist, desto besser können sich die Pflanzen entfalten.

4. Kreativ werden

Manchmal ist einfach nicht viel Platz für Pflanzen da – aber auch auf kleinem Raum kann gegärtnert werden. Kreativität ist gerade auf dem Balkongarten angesagt. Neben Klassikern wie Blumenkasten und Blumentopf können auch zweckentfremdete Kisten und selbstgebaute Hochbeete aus Paletten als Pflanzbehälter dienen.

5. Neue Erde, neues Glück

Eventuell vom Vorjahr vorhandene Erde in Gefäßen und Kästen sollte zu Saisonbeginn ausgetauscht werden. Für einen optimalen Start der Blühpflanzen empfehlen Experten hochwertige, vorgedüngte Erde zu nehmen.

6. Damit das Wasser nicht steht

Eine Drainageschicht am Boden eines Gefäßes, zum Beispiel aus Blähton oder Kies, verhindert Staunässe. Ein Loch am Boden des Behälters lässt überschüssiges Wasser ablaufen. So können sich Sommerblumen optimal entwickeln.

7. Nahrung für die Pflanzen

Nach vier bis sechs Wochen muss bei vielen Erden bereits nachgedüngt werden. Dies kann für zwei bis drei Monate durch einen organischen oder mineralischen Langzeitdünger mit ausgewogenem Nährstoffverhältnis geschehen. Ansonsten ist es nötig, Blühpflanzen ein- bis zweimal pro Woche mit Flüssigdünger zu versorgen.

8. Das Gießen nicht vergessen

Für ein optimales Wachstum brauchen Pflanzen die richtige Menge Wasser. Regelmäßiges Gießen verhindert, dass die Blumenerde stark austrocknet und sich zusammenzieht. Das schadet nicht nur den Pflanzen, sondern erschwert auch die Wasseraufnahme.

9. Kultiviert bienenfreundlich

Beet- und Balkonpflanzen unterstützen mit ihrem üppigen Blütenbesatz die Ernährung vieler wichtiger Bestäuberinsekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlingen. Meist weisen die kultivierten Pflanzen mehr Blüten auf als die Wildarten. Zudem bieten sie Nektar und Pollen über einen extrem langen Zeitraum: vom zeitigen Frühjahr bis zum ersten Frost im Spätherbst.

10. Die Mischung macht's

Das umfangreiche Sortiment bei den einjährigen Beet- und Balkonpflanzen bietet einen wahren Fundus an hervorragenden Nahrungsquellen für Insekten. Aber auch die Blüten vieler Stauden wie etwa der Herbstaster der Bartblume oder der Fetthenne versorgen unsere wichtigen Bestäuber bis weit in den Herbst hinein mit Nektar und Pollen. Sie lassen sich toll mit den einjährigen Zierpflanzen kombinieren. Ebenso viele Kräuter mit ihren duftenden Blüten, zum Beispiel Strauchbasilikum oder Thymian.

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