23.12.2024 Reise-Tipps

Die angesagtesten Reiseziele 2025

Von Danina Esau
Weg vom Massentourismus: Hier gibt es Tipps für Reisen an individuelle Orte.
Weg vom Massentourismus: Hier gibt es Tipps für Reisen an individuelle Orte. Fotoquelle: GettyImages

Weg vom Massentourismus, hin zu individuellen Orten: Das wünschen sich Reisende im kommenden Jahr. Ein Überblick der Destinationen, die besonders hoch im Kurs stehen.

Mehr als die Hälfte der Reisenden wollen im kommenden Jahr weniger überlaufene Reiseziele entdecken – so lautet das Ergebnis einer aktuellen Trendumfrage der Buchungsplattform Booking.com, für die knapp 28.000 Menschen aus 33 Ländern befragt wurden. Einen ähnlichen Trend macht der Online-Reisevermittler Expedia.de in einer neuen Umfrage aus: Von 25.000 befragten Erwachsenen in 19 Ländern gaben demnach 63 Prozent an, im Jahr 2025 Reiseziele ansteuern zu wollen, die weniger bekannt und überlaufen sind als die klassischen Hotspots. Beide Buchungsplattformen haben anhand ihrer Umfragen konkrete Listen von Orten veröffentlicht, die besonders hoch im Kurs bei Urlaubern zu stehen könnten. Einige davon stellen wir hier vor: Fukuoka und Naha in Japan, und Triest und Brescia im Norden Italiens stehen zum Beispiel auf dieser Liste der Reiseziele. Hinzu kommen weitere Tipps aus der Redaktion. 

Für Europaliebhaber: Der Norden Spaniens

Die meisten waren schon mal im Süden oder im Osten Spaniens, doch der Norden ist vom Tourismus noch weitestgehend unberührt – was ja nur ein Vorteil ist. Vor allem für einen Roadtrip mit dem Camper eignet sich die abwechslungsreiche Region. Der Norden Spaniens beginnt im Baskenland, das sich durch seine eigene Sprache, Küche und Kultur wie ein anderes Land anfühlt. Weiter geht es in Kantabrien und Asturien, kulturell zwar nicht so interessant, dafür landschaftlich umso schöner: hohe Berge und wildes Meer, grüne Landschaften und lebendige Städte, kulinarische Genüsse und viel Geschichte warten dort. Wer will, kann morgens wandern und abends in der wilden Brandung des Atlantiks surfen.

Für Asienfans: Fukuoka und Naha in Japan

Eine der größten Städte Japans ist die 1,6-Millionen-Einwohner-Metropole Fukuoka. Sie liegt auf Kyushu, der südlichsten Insel des Landes. Neben dem pulsierenden Stadtleben können Reisende hier Ruinen einer alten Burg und verschiedene Parks sowie die berühmten Yatai-Imbissbuden entdecken. Fukuoka ist die letzte Stadt, in der abends Essensverkäufer ihre Stände aufbauen. Jeden Tag ab 18 Uhr stehen Touristen und Einheimische an, um das beste Streetfood Japans zu probieren. Deutlich kleiner als Fukuoka ist die Stadt Naha in Okinawa. Hier lohnen sich die Besichtigung der Haupteinkaufsstraße Kokusai-dori, der Shuri-Burg und des Tsuboya-Töpferbezirks.

Für Städtetrips: Tartu in Estland

Was die Stadt im Osten Estlands, die hierzulande wahrscheinlich nur wenige kennen, besonders macht: 2024 wurde sie als Kulturhauptstadt ausgezeichnet. Ein ganzes Jahr lang hat sich Tartu in ein riesiges Kulturfestival verwandelt und viele Touristen auf sich aufmerksam gemacht. Jeder fünfte Einwohner dort ist Student, das macht die Metropole jung, hip und voller Überraschungen. Die zweitgrößte Stadt Estlands gilt außerdem als Herz und Seele sowie geistiges Zentrum des Landes, eine Wiege für Kreativität und Wissenschaft. Zudem ist die Stadt sehr kompakt und perfekt mit dem Fahrrad zu erkunden. Die Stadt verfügt über ein modernes Fahrradverleihsystem namens Smart Bike Share, das über 750 Fahrräder an über 100 Stationen in der ganzen Stadt anbietet.

Für Kaffeefreunde: Triest

in Italien Ähnlich unerschlossen wie der Norden Spaniens ist auch Oberitalien. Abgesehen von den großen beliebten Seen gibt es dort einige Städte, die einen Besuch lohnen. Triest zum Beispiel, die Kaffeehauptstadt Italiens. Paläste und Kaffeehäuser prägen die Hafenstadt, das Umland punktet mit Weinbergen, Schlössern und einer wilden Felsküste. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Schloss Miramare. Wer noch weitere Städte erkunden will, sollte Brescia einen Besuch abstatten: Die Stadt ist ähnlich groß wie Triest und liegt in der Nähe von Mailand. Hier gibt es ein mittelalterliches Schloss zu sehen sowie das Kloster San Salvatore – Santa Giulia, das zum Unesco-Weltkulturerbe zählt.