Yuval Noah Harari ergründet in seinem Buch "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" die drängenden Fragen unserer Zeit.

"In einer Welt, die überflutet wird von bedeutungslosen Informationen, ist Klarheit Macht." Mit diesem Satz leitet der israelische Historiker Yuval Noah Harari sein neues Buch nicht nur ein, er gibt ihm damit auch gleich so etwas wie ein Leitmotiv mit, an dem sich seine "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" messen lassen müssen. Denn mit diesen will Harari Antworten geben auf die drängendsten Fragen unserer Zeit. Fragen nach Freiheit und Gleichheit, nach Politik, Terrorismus und Religion, nach Bildung und Gerechtigkeit.

Eine immense Aufgabe. Doch nicht nur, dass Harari diese bewältigt, er tut das auch mit einer solchen Gelassenheit und Leichtigkeit in der Sprache, dass dem Leser viel von der Aufregung, die bei der Beschäftigung mit solch gravierenden Problemen entstehen kann, genommen wird. Dabei hütet sich der Autor vor leichtfertigen Pauschalisierungen oder gar Ratschlägen. Stattdessen führt er uns hinein in Zusammenhänge, hinterfragt, analysiert mit klarem Blick und nüchterner Brillanz und wägt ab.

Gespickt mit historischen Diskursen ist so eine Art Handbuch für die Gegenwart entstanden, das viel von der Gelassenheit vermitteln kann, die Harari selbst aus der buddhistischen Lehre zieht. Für alle übrigens, die neben diesem großen Blick auf unsere Zeit noch tiefer eintauchen wollen in das ein oder andere Thema, hat Harari dann doch einen ganz pragmatischen Tipp parat: "Wenn irgendeine Frage Ihnen besonders wichtig erscheint, bemühen Sie sich, die einschlägige wissenschaftliche Literatur zu lesen." Hier bei Amazon bestellen*.

  • Titel: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
  • Autor: Yuval Noah Harari Verlag: C. H. Beck
  • Seitenzahl: 459
  • Preis: 24,95 Euro

 

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