Hilmir Snaer Gudnason

Lesermeinung
Geboren
24.01.1969 in Reykjavik, Island
Alter
53 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Der Charakterdarsteller Hilmir Snaer Gudnason bezauberte 2000 auf der Berlinale als European Shooting Star die angereiste Weltpresse. Kein Wunder, vereint der gebürtige Isländer doch schauspielerische Vielfalt mit fingerdickem Charme und einem hintergründigem Witz. Von seinem guten Aussehen einmal ganz zu schweigen. In seiner Heimat gehört Gudnason zu den populärsten Künstlern und wurde als Bühnendarsteller häufig ausgezeichnet, beispielsweise mit dem DV Cultural Award als bester Darsteller in einer Hamlet-Inszenierung 1998. Außerdem war er in Musicals, zeitgenössischen als auch klassischen Theaterstücken wie "Don Juan", "The Idiot" und "Of Mice and Men" jeweils in tragenden Rollen zu sehen.

Obwohl Island ein relativ kleines Land ist, besitzt es eine überaus vitale Film- und Unterhaltungsindustrie, die immer wieder international auf sich aufmerksam macht. So war Gudnason auch schon in deutschen Kinos (101 Reykjavik", Regie; Baltasar Kormakur) zu sehen, während andere seiner Filmarbeiten (z.B. "Witchcraft" von Hrafn Gunnlaugsson, 2000) für internationale Filmfestivals ausgewählt wurden. Einem internationalen Publikum präsentierte sich Gudnason in Fridrik Thor Fridrikssons "Engel des Universums" (2000), Islands Beitrag für den Besten ausländischen Film bei den Academy Awards 2001. 2003 sah man ihn dann in Rolf Schübels Drama "Blueprint", in dem er den kanadischen Architekten Greg Lukas, der sich in einen Klon alias Franka Potente verliebt. Ebenfalls 2003 entstand die Tragikomödie "Erbsen auf halb 6", in der Gudnason einen Blinden verkörpert, der sich in die blinde Lilly (Fritzi Haberlandt) verliebt, die ihm völlig neue Lebensperspektiven eröffnet.

Weitere Filme mit Hilmir Snaer Gudnason: "Pony-Treck" (1995), "Der Geisterreiter - Abenteuer in Island" (Kinderserie, 1997), "Möwengelächter" (2001), "Die schönste Sache der Welt - On top down under" (2001), "Die kalte See" (2002), "Blueprint", "Erbsen auf halb 6" (beide 2003), "Guy X" (2005), "Blódbönd", "Köld slód" (beide 2006), "Vedramót" (2007).

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