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    Das Wunder von Mailand

    OriginaltitelMiracolo a Milano

    Ich dachte, meine Tarnung sei perfekt! Guglielmo Barnabo
    ¿T?

    Parabel, Italien 1950, Regie: Vittorio De Sica, Buch: Cesare Zavattini, Vittorio De Sica, Suso Cecchi d'Amico, Mario Chiari und Adolfo Franci, Kamera: Aldo Graziati, Musik: Alessandro Cicognini. Mit: Francesco Golisano, Brunella Bobo, Emma Gramatica, Paolo Stoppa, Guglielmo Barnabo, Brunella Bovo, Anna Carena.

    Toto ist ein Findelkind aus einfachen Verhältnissen. Er wird von einer skurrilen alten Dame aufgelesen und ins Waisenhaus gebracht. Später geht er in ein Mailänder Elendsviertel, in dem er Arbeitslosen und Benachteiligten aller Art begegnet. Doch die Armut macht diese Menschen keineswegs verzweifelt: Stattdessen genießen sie Schönheit und Segnungen der Natur viel intensiver als andere. Plötzlich wird Erdöl auf dem Gelände ihrer Barackensiedlung gefunden. Unter Totos Leitung nehmen seine Gefährten den Kampf gegen den Mann auf, der ihnen ihr Gelände wegnehmen will. Toto, der von seiner Adoptivgroßmutter geschützt wird, entdeckt seine Fähigkeit, Wunder zu vollbringen...

    Darsteller und Regisseur Vittorio De Sica drehte ein brillantes, poetisches und surrealistisches Märchen, das heute auch wegen seiner humanistischer Prägung zu den Filmklassiker zählt. De Sica war schon in der Stummfilmzeit aktiv. Aber erst 1941, nachdem er mehrmals als Co-Regisseur fungiert hatte, drehte er mit "Verliebte Unschuld" seiner ersten eigenen Film. Ihm folgten so imposante Werke wie "Schuhputzer" (der mit Rossellinis "Rom, offene Stadt" den Beginn des Neorealismus markierte), "Fahrraddiebe" und eben "Das Wunder von Mailand".


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