Klar, dass nach dem Riesenerfolg von "Batman" eine Fortsetzung folgen musste: Diesmal sind der böse Pinguin und die attraktive Catwoman die Widersacher des Beschützers von Gotham City. Der schäbig-eklige, grünschleimige Penguin will mit Hilfe des Finstermannes Max Shreck (der Name ist eine Huldigung an den Nosferatu - Symphonie des Grauens-Darsteller des Stummfilms) Bürgermeister werden, und Catwoman, einst tolpatschige Sekretärin, will sich an ihrem Peiniger (ebenfalls Shreck) rächen. Da hat der Flattermann aber jede Menge zu tun...

Mit brillantem Dekor, sehenswerten Miniatur-Bauten, cineastischen Anspielungen zu Hauf und spannenden Kameraeinsätzen schuf Regisseur Tim Burton gelungene Unterhaltung im ganz großen Stil, die auf kleinem Bildschirm freilich an Kraft verliert. Der zweite Auftritt von Michael Keaton in der Rolle des Flattermanns war zugleich sein letzter. Bekanntermaßen entbrannte um die Rolle der Katzenfrau ein böser Zwist. Erst war dafür Annette Bening vorgesehen, aber die wurde schwanger. Dann warf sich Sean Young ins Rennen, doch vergeblich: Gegen Michelle war sie chancenlos. Wie Nicholson im ersten Teil erhielt auch die Pfeiffer neben ihrer Gage in Höhe von drei Millionen Dollar eine Beteiligung am Einspielergebnis. In den Folgejahren folgten mit "Batman Forever" (1995, mit Val Kilmer), "Batman & Robin" (1997, mit George Clooney) sowie "Batman Begins" (2005) und "The Dark Knight" (2008, jeweils mit Christian Bale) weitere Streifen um den legendären Flattermann.

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