Aix-en-Provence, Herbst 1948: Der 14-jährige François gehört zu den Zöglingen einer Militärschule, in der die französische Armee ihren Nachwuchs für den verlustreichen Krieg in Indochina heranbildet. Die älteren Schüler springen mit den jüngeren recht brutal um. Schon darum möchte François boxen lernen, aber sein Zugführer Julien, früherer Landesmeister im Mittelgewicht, hält ihn noch nicht für kräftig genug. Erst als François ihm zeigt, was in ihm steckt, nimmt Julien sich seiner als Trainer an - und als Mensch. So lernt François auch Juliens junge italienische Frau Léna kennen, die unglücklich ist in ihrer Ehe...

Gérard Corbiau inszenierte diese Geschichte nach einem autobiographischen Roman. Der ungemein atmosphärische Film lebt nicht zuletzt von dem sensiblen Spiel des Hauptdarstellers Grégoire Colin, der hier das einfühlsame Porträt eines heranreifenden jungen Franzosen gibt.