Das Leben mit einem schwerstbehinderten Kind ist alles andere als einfach. Diese Erfahrung muss auch das Ehepaar Koller machen. Denn Tochter Pauline ist an den Rollstuhl gefesselt. Als ihr Vater einen Bandscheibenvorfall erleidet, zieht die Familie in eine behindertengerechte Wohnung. Hier fühlen sich die Nachbarn bald durch den Anblick der Behinderten belästigt...

Bereits 2003 verfilmte Regisseur Adolf Winkelmann mit "Engelchen flieg" ein Drehbuch von Werner Thal, in dem dieser die Erfahrungen mit seiner Tochter Marlene Beilharz, die seit ihrer Geburt unter einer Muskel- und Nervenschwäche leidet, thematisierte. In der Rolle der Mutter war seinerzeit Thals Lebensgefährtin Corinna Beilharz, die Mutter von Marlene, zu sehen. Auch in "Das Leuchten der Sterne", erneut nach einem Drehbuch von Thal, nahm sich Winkelmann wieder dieses unbequemen Themas an und setzte zum größten Teil auf seine Darstellerriege aus "Engelchen flieg". Wären nicht die furchtbaren Kamera-Bilder im Stile einer nervigen Doku-Soap, man hätte es hier mit weit überdurchschnittlicher TV-Kost zu tun.

Foto: ZDF/WDR/megaherz