Sexana ist ein recht ungewöhnliches Mädchen, denn sie ist eine Hexe, oder besser gesagt, sie will eine werden. Allerdings hat sie weder Talent noch ist sie fleißig. So muss sie als Strafe 300 Jahre nachsitzen. Als sie im Zauberlexikon blättert, entdeckt sie eine Formel, die sie für 48 Stunden in die Welt der Menschen versetzt. Dort angekommen, stellt sie einen Unfug nach dem anderen an und findet sogar jede Menge Freunde. Bald hat sie nur noch einen Wunsch: bei den Menschen zu bleiben...

Tschechische Märchenfilme entwickeln mit ihren gelungenen Mischungen aus realistischem Alltagsbeschreibungen, ein wenig Kitsch und doch viel Sinn fürs Märchenhafte einen eigenen Charme. Vorlícek beherrscht diese Kombination besonders gut, gewann er doch erst 1997 für "Der Feuervogel", ein Kinderfilm mit Tina Ruland und Horst Buchholz den Goldenen Spatz, den Kinderfernseh & - filmpreis. Im gleichen Jahr drehte er erneut mit Tina Ruland, diesmal an der Seite von Uwe Ochsenknecht die deutsch-tschechische Produktion "Das Zauberbuch". Vorlíceks Filme sind kindgerecht mit einer gehörigen Portion Humor und Moral."Das Mädchen auf dem Besenstiel" gehört zu seinen frühen Regiearbeiten.