Die Arbeit als Näherin und die Pflege ihrer kranken Mutter füllen das Leben der jungen Silvia aus. Um ihr zu helfen, ist Silvias Nachbar Modesto immer zur Stelle. Trotz ihrer eingeschränkten Lebensweise strebt Silvia ein unabhängiges Leben an und erkämpft sich kleine Freiheiten. Als sie Ernesto, einen jungen Gärtner, kennen lernt, erlebt Silvia den Kontrast zum vom Sterben bestimmten Leben zu Hause: Die Welt um sie herum ist auf einmal lebendig und farbenfroh. Obwohl Silvia in der Beziehung glücklich ist, zerbricht diese. Kurz darauf stirbt plötzlich auch noch ihre Mutter. Fluchtartig und nur mit dem Notwendigsten in der Tasche verlässt Silvia die elterliche Wohnung. Scheinbar ist Modesto am Scheitern von Silvias und Ernestos Beziehung beteiligt ­ hatte der Nachbar auch beim Tod von Silvias Mutter die Finger im Spiel?

Eindringlicher, vielfach international preisgekröntes Spielfilmdebüt aus Uruguay.