Gerrit, kinderlos, verheiratet mit Claudia, muss mit Mitte 30 einsehen, dass er beruflich komplett gescheitert ist. Nach dem Ende seiner Firma und dem Tod seines Kompagnons Markus wird er auch noch von dessen Witwe Sandra verklagt. Als er sich ausgerechnet in seine Kontrahentin verliebt, treten Lebenslügen und Wahrheiten zutage, die der Geschichte eine unerwartete Wendung geben...

Bereits seit 1999 währt die Zusammenarbeit von Regisseur Stefan Krohme und Drehbuchautor Peter Nocke, die miteinander schon so hervorragende Werke wie "Ende der Saison" oder "Familienkreise" realisierten. Zwar war nicht jede Arbeit des Duos gelungen - man denke nur an das Drama "Sommer '04" -, doch mit der vorliegenden Arbeit "Mitte 30" setzten die beiden wieder auf ein psychologisch dichtes Werk, das zudem mit dem noch relativ unbekannten Mark Waschke ("Nachmittag", "Ein spätes Mädchen") in der Hauptrolle glaubhaft besetzt ist.

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