Obwohl es Brenner eigentlich satt hat, für seinen Freund Berti Autos zurückzuholen, deren Besitzer mit den Leasingraten zurückliegen, willigt er ein, ein weiteres Fahrzeug sicherzustellen. Doch die Suche nach dem Halter erweist sich als recht schwierig, denn der säumige Zahler ist verschwunden. Eine Spur führt in die österreichische Provinz zum Gasthof "Löschenkohl". Hier hegt Brenner bald den Verdacht, dass der Gesuchte eventuell durch die im Gasthof befindliche Knochenmühle gedreht wurde, um so als Futtermehl ungesehen entsorgt zu werden. Dann wird Brenner auch noch vom Sohn des Wirtes damit beauftragt, herausfinden, was mit dem vielen Geld geschieht, das der Vater ständig an sich nimmt ...

Wolfgang Murnberger nahm sich einmal mehr einen Roman von Wolf Haas ("Komm, süßer Tod", "Silentium") vor und begab sich mit seiner Mischung aus schwarzer Komödie, Kriminalfilm und Provinzposse auf die Spuren von Filmen wie "Fargo - Blutiger Schnee". Kabarettist Josef Hader schlüpft dabei erneut in die Rolle des lakonischen Privatermittlers Brenner. Auch wenn das Drehbuch ab und zu eine Schlaufe zuviel einfädelt, überzeugt das Ganze durch starke Darsteller, aberwitzige Situationen und überraschende Pointen.

Foto: Dor Filmproduktion-Petro Domenigg