Ein Zug verlässt den Bahnhof eines kleines Dorfes in der kasachischen Steppe. Ein kleiner Junge ohne Spielkameraden, für den die Züge die einzige Abwechslung sind, macht sich einen Spaß daraus, mit Steinen auf sie zu werfen. Ein solcher Stein trifft das Fenster, aus dem der 20-jährige Kairat in Gedanken versunken auf die grenzenlose Ebene schaut. Nach misslungenen Studium versucht er, sich seinen Lebensunterhalt als Busfahrer zu verdienen...

Dies ist der erste Film von Dareshan Omirbaew, einem der wenigen Filmemacher aus Kasachstan. Mit ruhigen Bildern gelang im ein karg-poetisches Werk, das seinesgleichen sucht. Denn dieser Film ist eine bemerkenswerte, fast schon dokumentarische Bestandsaufnahme eines Landes und einer Stadt (Almaty, früher Alma-Ata) im Umbruch.