Eine US-Kleinstadt wird von außerirdischen Samenkapseln heimgesucht, aus denen seelenlose Wesen schlüpfen. Sie bemächtigen sich der Körper der Menschen, zersetzen ihre Persönlichkeit und legen den Keim der Destruktion in sie. Immer mehr Menschen werden so zu Doppelgängern ihrer selbst, und Psychoterror regiert die Stadt!

Don Siegel inszenierte hier eine metaphorische Utopie, die bis heute nichts von ihrer beklemmenden Atmosphäre eingebüßt hat. Siegel gelingt es, auf sichtbare Horror-Elemente zu verzichten und den Zuschauer durch subtilen psychischen Terror in seinen Bann zu ziehen. Der in der McCarthy-Ära vielfach auch politisch interpretierte Film gilt heute als Klassiker und Schlüsselfilm seines Genres. Die Geschichte wurde bislang noch zweimal verfilmt: Philip Kaufman drehte 1977 "Die Körperfresser kommen" und Abel Ferrara 1992 "Body Snatchers - Angriff der Körperfresser". Andere Regisseure griffen das Thema ebenfalls auf.