Valladolid, die Hauptstadt Spaniens im 16. Jahrhundert, ist durch die Kolonisation und Ausplünderung Amerikas zu großem Reichtum gelangt. Hier streiten sich der Stiftsherr Sepulveda und der Dominikanermönch Las Casas leidenschaftlich über die Kolonisation und die Ureinwohner. Haben die Indianer der Neuen Welt eine Seele? Sind sie geborene Sklaven, oder hat das Blut Christi sie erlöst? Las Casas ergreift dabei die Partei der Indianer...

Jean-Daniel Verhaeghe und Jean-Claude Carrière verstehen den erstklassig besetzten Film als Dokumentation mit dem Anspruch auf historische Realität, der bis ins kleinste Detail den Geist dieser ebenso brutalen wie prunkvollen Zeit veranschaulicht. Der mehrfach preisgekrönte Historienfilm besticht auch durch die brillanten schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller.