Guy und Geneviève lieben einander. Er ist 20, sie ist 18; beide würden lieber heute als morgen heiraten. Die Mutter sähe es jedoch lieber, wenn Geneviève den wohlhabenden Diamantenschleifer Roland heiraten würde. Wenige Monate später wird Guy von der Armee eingezogen und nach Algerien in den Krieg geschickt. Geneviève ist verzweifelt und gesteht ihrer Mutter, schwanger zu sein ...

Jacques Demy erzählt diese bittersüße Romanze als Musical ohne Happy-End. Einige Szenen sind - wie häufig in seinen Filmen - autobiographisch. So ist Guy ebenso wie Demys Vater ein Autoschlosser. Dies ist übrigens der erste Film von Demys sogenannter "Singspiel"-Trilogie, die er später mit "Die Mädchen von Rochefort" und "Eselshaut" vollendete. "Die Regenschirme von Cherbourg" erhielt 1964 die Goldene Palme von Cannes.

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