Schriftstellerin Pia und des Maler Gil leben in einer kleinen Stadt am Rio Negro im Urwald Amazoniens. Pia, die sich für Astronomie und Reisen interessiert, hat ein Buch über einen englischen Astronomen geschrieben, der auf einer afrikanischen Insel die Sonnenfinsternis fotografierte und damit Einsteins Relativitätstheorie bewies. Als Pia in der Nacht einer Mondfinsternis ermordet wird, verlässt Gil schlagartig das gemeinsame Haus und kehr erst wieder nach zwei Jahren zurück. Doch erst das Mädchen Elsa reisst ihn aus seiner Lethargie ...

Dieses Liebesdrama der österreichischen Filmemachers und Max-Reinhardt-Absolventen Herbert Brödl ("Bad Boy") ist einer der sechs Filme des sogenannten Äquator-Zyklus, die der Regisseur zwischen 1993 und 2007 drehte. Mit "Eclipse" tauchte er 2002 tief in den brasilianischen Urwaild vor und inszenierte eine bittersüße Liebesgeschichte vor dem Hintergrund eines Verbrechens. Schwerelos erzählt, gelang im ein Werk mit poetischischen Bildern und voller suggestiver Kraft.

Foto: ZDF/WDR/Baumhaus Film