An einem Sommertag wird im Wendland die dörfliche Idylle gestört: Die Fotografin Lotte Feininger (Lavinia Wilson, Foto, mit August Zirner) stellt unangenehme Fragen und schon bald gibt es zwei Tote, deren Tod aus ominösen Gründen als Unfall deklariert wird. Da der Schriftsteller Martin Selig derzeit keine Story parat hat, geht er der Sache nach und entdeckt eine unschöne Episode in der Dorfgeschichte ...

Bereits 2005 verfilmte Regisseur Walter Weber ("Einsatz in Hamburg - Mord nach Mitternacht") mit der Krimikomödie "Das geheime Leben meiner Freundin" eine Vorlage des niederländischen Autors Niederländers Maarten t' Hart ("Im Zeichen der Schlange"). Hier nahm er sich nun mit prominenter Besetzung t' Harts Roman "ww.amazon.de/unn%C3%BCtz-toller-Wut-Maarten-Hart/dp/3492246699/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1258125334&sr=8-1-catcorr In unnütz toller Wut" vor und verarbeitete diese recht frei zu einem spannenden Kriminalfall, der seinen Ursprung in der kurzen Geschichte der "Republik Freies Wendland" hat. Auf dem Gelände der Tiefbohrstelle 1004 in der Nähe von Gorleben hatten ab dem 3. Mai 1980 in einem provisorischen Dorf bis zu 5000 Atomkraftgegner gegen das atomare Endlager Gorleben protestiert - bis Polizei und Bundesgrenzschutz das Gelände am 4. Juni gewaltsam räumten.

Foto: ZDF/Stephan Rabold