In einem Palast in der Persischen Wüste treffen zehn Männer und Frauen aufeinander, die sich zuvor noch nie im Leben begegnet sind. Ihr Gastgeber, der mysteriöse Mr. Owen, der sie in diese Einsamkeit eingeladen hat, verfolgt einen teuflischen Plan. Er will einen nach dem anderen, denn alle haben ein Verbrechen begangen, grausam mit dem Tode bestrafen ...

1939 veröffentlichte die britische Krimi-Autorin Agatha Christie ihren Bestseller "Ten Little Indians", der in Deutschland zunächst unter dem Titel "Zehn kleine Negerlein" und - weil diskriminierend - später als "Und dann gabs keines mehr" erschien. Bereits 1945 entstand mit "Das letzte Wochenende" die erste Verfilmung von René Clair, 1965 folgte George Pollocks "Geheimnis im blauen Schloss". 1974 schließlich nahm sich Regisseur Peter Collinson ("Charlie staubt Millionen ab", "Die Fratze") der Story mit internationaler Starbesetzung an. Es entstand ein durchaus routiniert inszenierter und gut gespielter Kriminalfilm, der heutzutage allerdings recht langsam daher kommt. Eine weitere Variante setzte schließlich 1989 Alan Birkinshaw unter dem Titel "Death on Safari" in Szene.

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