Als das neue Semester beginnt, treffen an der renommierten New York School of Performing Arts die unterschiedlichsten Neulinge zusammen. Allen Studenten gemein: Sie träumen von der großen Karriere. So auch der Italo-Amerikaner Marco aus der Arbeiterklasse, die privilegierte Möchtegern-Ballerina Alice, der Sänger Malik mit dunkler Vergangenheit, die pfiffige Joy und der schüchterne Neil, der gerne Filmemacher wäre. Doch alle müssen erst die Strapazen der harten Schule durchlaufen ...

Beinahe 30 Jahre nach Alan Parkers Musical-Kinohit "Fame - Der Weg zum Ruhm" kommt nun dieses unambitionierte Remake daher. Offenbar wollte man auf der Musical-Revivalwelle mitschwimmen und hat auf der Basis des einstigen Erfolgfilms einen müden Abklatsch zusammen gezimmert. Regiedebütant Kevin Tancharoen wäre besser – wie der Schuster – bei seinen Leisten geblieben. Denn als Choreograph war er etwa mit Madonna, Britney Spears, oder 'N Sync recht erfolgreich. Doch ansehnliche Choreographie macht lange keinen erträglichen Film. Hier ist der Zuschauer besser bedient, sich das Original anzuschauen als diese Aneinanderreihung langweiliger Song- und Tanznummern.

Foto: Universum