Lange hatte sich Slawenfürst Pribislaw gegen Heinrich den Löwen widersetzen können. Während der Kämpfe gegen den Sachsenherzog verliert er Vater und Bruder; nach drei verheerenden Kriegen schließlich auch das Land zwischen Peene und Elbe. Am Ende schwört Fürst Pribislaw dennoch den Treueeid auf seinen mächtigen Gegner und wird Vasall Heinrich des Löwen. Um den Preis seiner Religion und seiner Unabhängigkeit rettet er so das Erbe seines Vaters. Mit Fürst Pribislaw beginnt die Herrschaft einer Dynastie über Mecklenburg, die bis zum Jahre 1918 als regierendes Fürstenhaus besteht. Noch mehrere jahrhundertelang existierten auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg zwei Kulturen nebeneinander.