Junggeselle Peter soll auf Ellinor, die Frau seines Freundes, aufpassen, damit der mit seiner Sekretärin verreisen kann. Denn Ellinor hat geschworen, ihren Mann zu betrügen, sollte er diese Reise antreten. Aus dem Aufpassen wird derweil eine groteske Bewachung, Verwechslungen und pikante Situationen häufen sich. Ob im Schwimmbad, im Bus, im Konzertsaal oder selbst im "Astoria": Es wird verfolgt, versteckt und gejagt ...

Kurt Hoffmann ("Hurra! Ich bin Papa!", "Quax, der Bruchpilot"), später einer der erfolgreichsten Komödien-Regisseure Nachkriegsdeutschlands, drehte 1942 diesen recht simplen Spaß, der auf dem gleichnamigen Bühnenstück von Johann von Vásáry beruht. Wohltuend unterscheidet sich dieser flott inszenierte Film aus den bösen Vierzigerjahren von dümmlichen Nachkriegsprodukten. Schon damals hat Kurt Hoffmann einen Sinn für Witz und Humor bewiesen, und wenn man auch Paul Dahlke den Boxer nicht glaubt, so sind Heinz Rühmann, Werner Fuetterer und die kesse Lil Adina doch ein munteres Gespann. Am Drehbuch arbeitete einmal mehr Helmut Weiss mit, der zwei Jahre später mit Rühmann den Klassiker "Die Feuerzangenbowle" drehte. Rühmann wiederum inszenierte ebenfalls 1944 nach einer Vorlage von Weiss den Liebesfilm "Der Engel mit dem Saitenspiel".

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