In einer kleinen Stadt der amerikanischen Südstaaten wird ein Industrieller ermordet. Virgil Tibbs (Sidney Poitier, Foto l., mit Rod Steiger), ein durchreisender Schwarzer, wird prompt des Mordes verdächtigt. Doch Tibbs entpuppt sich als hervorragender Polizist von der Mordkommisson Philadelphia, der nun dem nicht gerade vorurteilsfreiem Sheriff bei den Ermittlungen behilflich sein soll. Bei seinen Nachforschungen muss er nicht nur seitens des Sheriffs immer wieder rassistische Diskriminierung über sich ergehen lassen. Doch auch damit weiß Tibbs bestens umzugehen ...

Norman Jewisons sozialkritischer Südstaaten-Krimi ist ungemein spannend, mit viel Witz wird das brillante Darstellergespann Sidney Poitier und Rod Steiger gezeigt. Außerdem sorgt die hervorragende Musik von Quincy Jones für einen zusätzlichen Genuss. Hauptdarsteller Sidney Poitier spielte die Rolle des schwarzen Ermittler in zwei weiteren Filmen: 1969 in "Zehn Stunden Zeit für Virgil Tibbs" und 1971 in "Die Organisation". "In der Hitze der Nacht" gewann 1968 fünf Oscars: bester Hauptdarsteller (Rod Steiger), bester Schnitt (Hal Ashby), beste Kamera (Walter Mirisch), bester Sound und bestes adaptiertes Drehbuch (Stirling Silliphant).

Foto: ARD/Degeto