Ein neuer Manager bringt das Pariser Warenhaus "Les Grandes Galéries" mit modernsten Methoden der Verkaufsstrategie auf Vordermann. Nach einem Jahr glaubt er die Früchte seiner Arbeit einfahren zu können, doch er erfährt, dass er nur eine Figur in einem miesen Spiel war: Das Kaufhaus wird keinesfalls gerettet; der Manager sollte nur den Verkaufspreis hochjagen. Die Belegschaft soll rausfliegen...

In seinem 1992 entstandenen Spielfilmdebüt "Kleine Fische, große Fische" entwirft Cédric Klapisch ("Typisch Familie!") ein stimmiges Puzzle von kleinen, genauen Beobachtungen, psychologisch treffenden Miniporträts und köstlichen Szenen bis hin zum Grotesken. Am Ende ergibt sich ein Mikrokosmos des Lebens. Nebenbei räumt der Film mit der Illusion auf, die kleinen Leute hätten irgendwo ein Mitentscheidungsrecht.