Kommissarin Lund (Sofie Gråbøl, Foto) ermittelt wieder: Im Zentrum von Kopenhagen wird an einem nationalen Kriegerdenkmal die Leiche der Rechtsanwältin Anne Dragshol aufgefunden. In einem Video, das kurz vor ihrem Tod aufgenommen wurde, verliest sie eine Botschaft an das dänische Volk, in der Rache an getöteten Muslimen in Afghanistan, Palästina und dem Irak geschworen wird. Das Video wurde an den neu ernannten Justizminister Thomas Buch geschickt. Sarah Lunds alter Chef Lennart Brix verfolgt zusammen mit Lunds Nachfolger Ulrik Strange erste Hinweise. Besonders erfolgversprechend scheint ihnen das Verhör mit Abdel Hussein Kodmani, verantwortlich für ein Internet-Portal bekennender Islamisten, über dessen Seiten auch das Video von Anne Dragsholm verbreitet wird. Brix weiß, dass er in diesem brisanten Fall für sein Einsatzteam die suspendierte Kommissarin Sarah Lund dringend braucht. Er schickt Strange vor, um Lund aus der Provinz, in die sie nach dem letzten Fall strafversetzt wurde, zurück zu holen ...

Die zweite Staffel (nach "Kommissarin Lund - Das Verbrechen") um die toughe Ermittlerin alias Sofie Gråbøl besticht wieder durch ein hohes Maß an Authentizität. Doch auch diesmal gilt: erst nach der letzten Folge ist der Fall gelöst. Eigentlich als Zehnteiler angelegt, werden jeweils zwei Folgen als Doppelpack zusammen gefasst. Die erste Doppelfolge drehte Kristoffer Nyholm ("Der Adler - Die Spur des Verbrechens - Codename Agamemnon") nach dem Drehbuch von Torleif Hoppe, Michael W. Horsten und Søren Sveistrup.