Das kleine italienische Seebad Torre di Venere in den späten Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts: Unter der gleißenden Sonne wollen der deutsche Schriftsteller Bernhard Fuhrmann und seine Ehefrau Rachel mit den beiden Kindern einen unbeschwerten Urlaub verleben. Doch zunehmende Irritationen verdüstern ihren Aufenthalt. Zur Arroganz des Oberkellners und zu Anfeindungen von Seiten der italienischen Gäste gesellt sich die Demütigung durch den neuen Polizeichef, als ein harmloser Vorfall am Strand zum Skandal aufgebauscht wird. Dann wird nachts die Leiche des Hoteldirektors gefunden: Selbstmord lautet die offizielle Todesursache. Rachel fleht ihren Mann an, sofort abzureisen. Doch seine Kinder betteln darum, wenigstens noch einen Tag zu warten, denn der Zauberer Cipolla hat für den Abend seinen großen Auftritt angekündigt. Doch als der Magier dem allseits beliebten Kellner Mario und der schönen Silvestra unter Hypnose seinen Willen aufzwingt, kommt es zur Katastrophe.

Mit seiner zweiten Regie-Arbeit (nach "Georg Elser - Einer aus Deutschland") nach einer Novelle von Thomas Mann konnte Klaus Maria Brandauer, der auch in die Rolle des Zauberers Cipolla schlüpfte, nicht überzeugen. Zu bildungsbürgerlich betulich, zu eitel in den ganz auf den großen Mimen zugeschnittenen Szenen geriet diese steife Literaturverfilmung.