Elisabeth Trissenaar

Elisabeth Trissenaar in einer Szene aus "Berlin
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Elisabeth Trissenaar in einer Szene aus "Berlin Alexanderplatz"
Elisabeth Trissenaar
Geboren: 13.04.1944 in Wien, Österreich

Die dunkelhaarige Charakterdarstellerin gehört seit Mitte der Sechzigerjahre zur ersten Garde der deutschsprachigen Bühnendarstellerinnen. Ausgebildet am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien führte ihr Weg vom Stadtteater Bern über Krefeld, Heidelberg, Bochum, Stuttgart, Frankfurt, München, Zürich, Salzburg und Berlin an die großen Theaterhäuser. Ein ums andere Mal - häufig unter der Regie ihres Mannes (Heirat 1964), der Regisseur und Drehbuchautor Hans Neuenfels - überzeugte die Wahlberlinerin und gebürtige Österreicherin in den Rollen ruheloser Frauen (Lulu, Franziska Medea, Penthesilea, Iphigenie, Elektra, Kleopatra). Vordergründig bewahren die Figuren vielleicht noch Fassung, hinter der Fassade aber dominiert ein kompliziertes Gefühlsleben, das sich ekstatisch, nervös Luft macht.

Diese Ambivalenz gilt auch für Trissenaars Filmrollen. Ihre große Bühnenpräsenz ließ ihr allerdings nur gelegentlich Zeit für Film- und TV-Arbeit. Rainer Werner Fassbinder wurde 1976 als erster auf sie aufmerksam und verpflichtete die Schauspielerin für die TV-Produktion "Bolwieser" (1977), in der Elisabeth Trissenaar die materiell-berechnende Tochter eines Brauereibesitzers spielt. Fassbinder gab ihr anschießend weitere Rollen in den beiden Kinofilmen "In einem Jahr mit 13 Monden" (1978) und "Die Ehe der Maria Braun" (1978) sowie in dem TV-Mehrteiler "Berlin Alexanderplatz" (1980). Damit gehörte Elisabeth Trissenaar neben Hanna Schygulla, Irm Hermann, Margit Carstensen, Ingrid Caven, Barbara Valentin, Eva Mattes, Harry Baer, Gottfried John und Kurt Raab und Barbara Sukowa zur Fassbinder-Crew.

Auch andere inzwischen namhafte Regisseure bemühten sich daraufhin um die Darstellerin: Robert von Ackeren, der mit ihr und dem glänzenden Matthias Habich den in Cannes gezeigten Film "Die Reinheit des Herzens" (1980) drehte. Andrzej Wajda gab ihr eine Rolle in "Eine Liebe in Deutschland" (1983). Agnieszka Holland drehte mit ihr das Kriegsliebesdrama "Bittere Ernte" (1985). Klaus Maria Brandauer holte sie für die Thomas-Mann-Verfilmung "Mario und der Zauberer" (1993), Roland Suso Richter für die "Die Bubi-Scholz-Story" (1997). Xaver Schwarzenberger gab ihr 1987 die Hauptrolle der depressiven "Franza" in dem Drama nach Ingeborg Bachmann.

Neben Hauptdarstellerin Maria Schrader spielt sie in Doris Dörries "Keiner liebt mich" (1994). Als Witwe mit zwei Kindern ist sie bei Rainer Kaufmann in einer Nebenrolle in dem Melodram "Kalt ist der Abendhauch" (2000) zu sehen.

Weitere Filme mit Elisabeth Trissenaar: "Das andere Lächeln" (1978), "Schattengrenze" (1979), "Pattbergs Erbe" (1986), "Stockinger: Salzburger Kugeln" (1996), "Der Hauptmann von Köpenick" (1997), "Versprich mir, dass es den Himmel gibt" (1999), "Oskar und Leni" (1999), "Doppeltes Dreieck" (1999), "Blutendes Herz" (2002, Regie: Joseph Vilsmaier), "Kein Himmel über Afrika" (2004), "Vera - Die Frau des Sizilianers" (2005), "Die Tote vom Deich" (2006), "Die Geschichte vom Brandner Kaspar" (2008), "Der Teufel von Mailand" (2012).

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