1928: Franz Biberkopf wird aus der Strafanstalt Berlin Tegel entlassen. Er saß eine Strafe ab, weil er seine Freundin Ida erschlagen hat. Jetzt hat er Schwierigkeiten sich wieder im normalen Leben zurechtzufinden. Er schwört, ein ehrliches Leben zu führen und vertraut dabei auf die Mithilfe Linas. Doch die Arbeitsmarktsituation zwingt Biberkopf zu Tätigkeiten gegen seine Überzeugung und gegen die politische Einstellung seiner Freunde: Er verkauft den 'Völkischen Beobachter'. Die Notlage bringt ihn in Gewissenskonflikte und Existenzkrisen ...

In 13 Teilen und einem Epilog erzählt Rainer Werner Fassbinder die Geschichte von Franz Biberkopf, der vergeblich versucht, im Berlin der Zwanzigerjahre ein ordentliches Leben zu führen. Fassbinder ist mit diesem Mehrteiler nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Döblin ein wahres Meisterwerk gelungen. Schauspieler, Farbgebung, Kamera, Dekor und Musik: es stimmt einfach alles.

Foto: Bavaria Film