Medic-Hall ist ein kleines, von der mächtigen Holdinggesellschaft GFI abhängiges Unternehmen. Neun Angestellte sind mit dem Verkauf von medizinischen Geräten beschäftigt. Als die GFI eine Umstrukturierung beschließt, soll die Belegschaft von Medic-Hall wegrationalisiert werden. Um die Abfindungen zu sparen, setzen die Konzernbosse auf eine teuflische Methode: Effektiv gesteuertes "Mobbing". Systematische Hetze wegen der geringsten Fehler, Demütigungen, erniedrigende Aufgaben: Alle Mittel werden eingesetzt, um die Angestellten aus der Firma zu ekeln. Dieser gesteuerter Psychoterror wird von einem professionellen "Freisetzungsprofi" organisiert: Sébastien Jalabier. Niemandem wird es gelingen, seiner Behandlung unversehrt zu entkommen ...

Ein packendes Sozialdrama, das die Probleme der forcierten Entlassungswellen unter die Lupe nimmt. Die Mechanismen der psychischen Folter im Beruf kommen der Realität sehr nah. Besonders sehenswert: Philippe Duclos, in der Paraderolle des Sadisten Jalabier, der aus seiner Krankheit einen Beruf machen kann, weil die Gesellschaft selber krank ist. Das Duell zwischen Vincent, dem jungen alleinerziehenden Vater, und dem grausamen Söldner des Kapitals, fesselt bis zur letzten Minute.