Von einem Tag auf den anderen steht der alte Charles (Jean-Paul Belmondo, Foto) ganz allein da: ohne Bleibe, ohne Freunde, ohne Geld. Sein einziger Trost und treuer Wegbegleiter ist sein kleiner Hund mit dem einfachen Namen "Hund". Auf den Straßen von Paris versucht der obdachlose Charles, sich über Wasser zu halten, ohne dabei seinen Stolz zu verlieren - kein leichtes Unterfangen, wie er immer wieder schmerzhaft zu spüren bekommt. Schließlich sieht er nur noch einen Weg, um seinem Leben einen würdigen Abschluss zu geben.

Frankreichs Schauspiellegende Jean-Paul Belmondo kehrte nach langer Krankheit (sieben Jahre zuvor erlitt er einen schweren Schlaganfall) mit dieser Rolle auf die Kinoleinwand zurück. Und so ist Francis Husters Remake von Vittorio De Sicas Klassiker "Umberto D." vor allem auch eine Hommage an Bébel, wie er von den Franzosen liebevoll genannt wird. Achten Sie auf Sarah Biasini, die Tochter von Romy Schneider und Daniel Biasini, in der Nebenrolle einer jungen Frau!

Foto: ARD/Degeto