Der bekannte Galerist Alpay Ertem wird erschlagen in seiner Galerie aufgefunden. In einem Gully hinter dem Haus stoßen Kommissar Özakin und sein Assistent Mustafa auf die Scherben eines wertvollen antiken Kunstwerks, das man sonst nur im Museum findet: das Relief "Die steinernen Krieger". Geht es um Kunstraub oder Hehlerei? Oder hatte der Täter ganz andere Motive? Ertems Witwe Leyla, eine Kollegin von Özakins Ehefrau Sevim, gerät unter Verdacht, steckte sie doch in einem erbitterten Rosenkrieg mit ihrem Mann. Doch welche Rolle spielt Leylas Anwalt Illhan Haci?

Die Mörderjagd in Istanbul geht weiter: Nach der ebenfalls 2010 abgedrehten Episode "Mordkommission Istanbul - In deiner Hand" ermitteln die Istanbuler Polizisten nun in einem Fall, der sie tief in das Umfeld antiker Kunstliebhaber führt. Regisseur Michael Kreindl, der 2009 schon den zweiten Fall "Mordkommission Istanbul - Mord am Bosporus" in Szene setzte, drehte hier nach einer Vorlage von Jörg Lühdorff ("Ratten - sie werden dich kriegen!", "2030 - Aufstand der Alten"). Zwar überzeugen wieder einmal die Postkartenmotive der türkischen Metropole, doch die Story kommt erneut zu vorhersehbar und überzogen daher. Nicht mehr zu sehen ist übrigens die schöne Idil Üner als Film-Ehefrau von Erol Sander. Nach drei Folgen war Schluss, in "Die steineren Krieger" schlüpfte erstmals die attraktive Sascha Ö. Soydan in diese Rolle. Die deutsch-türkische Schauspielerin wurde besonders durch ihre Rolle der Staatsanwältin Jale Deniz in vier Folgen der erfolgreichen Ruhrgebiets-Krimireihe "Lutter - Essen is' fertig" bekannt, spielte aber auch kleine Rollen in Filmen wie "Alles Bob!" und "Der kleine Unterschied".

Foto: ARD/Degeto/Gökce Pehlivanoglu