Dem zwar lausigen, aber erfolgreichen Krimi-Autor Phil Blackwood fällt einfach nichts mehr ein. Aber die besten Geschichten schreibt bekanntlich immer noch das Leben, sagt er sich, und so verfällt er auf eine wahre Schnapsidee: Um an einen guten Romanstoff zu kommen, macht er für eine attraktive Mordangeklagte eine Falschaussage und verhilft ihr damit zu einem Alibi.

US-Kritikerpapst Roger Ebert fand keine lobenden Worte für die mäßige Komödie: "Für eine volle Würdigung dessen, wie sehr 'Ninas Alibi' das Publikum verachtet, vergegenwärtigen Sie sich für einen Moment die letzte Szene des Films, mit der Rückkehr von Blackwood und Nina in das behagliche Connecticut-Landhaus für eine große Liebesszene und die Abblende. Die Leute, die diesen Film gemacht haben, haben anscheinend schon vergessen, dass sie eben dieses Haus eine halbe Stunde vorher in die Luft gejagt haben." Hauptdarstellerin Paulina Porizkova war seinerzeit eins der bestbezahlten Models; der Ausflug ins Kino brachte ihr eine Nominierung für den Razzie-Award als schlechteste Schauspielerin ein. Regisseur Bruce Beresford landete anschließend mit dem Gutmenschenfilm "Miss Daisy und ihr Chauffeur" einen Oscargewinner.