Bei einem Routineeinsatz in der Berliner City trifft Rosa Roth zufällig ihren früheren Geliebten Jochen Barach, der sich in Begleitung eines jungen Mannes befindet. Jochen ist inzwischen verheiratet, hat zwei fast erwachsene Söhne und arbeitet als Kommissar im Sittendezernat. Als sein Begleiter wenig später erschossen aufgefunden wird, gerät auch Jochen unter Verdacht...

Iris Berbens Hausregisseur Carlo Rola ("Afrika, mon amour", "Die Patriarchin") drehte mit seiner 23. "Rosa Roth"-Geschichte ("Rosa Roth - Der Tag wird kommen" war als Dreiteiler angelegt) einen ungemein packenden Fall um Menschenhandel und -missbrauch, der auch die Ohnmacht der Ermittler nachhaltig demonstriert. Das ist auch dem guten Drehbuch von Eckhard Theophil zu verdanken, der zuvor die Vorlagen für Filme wie "Polizeiruf 110 - Eine Maria aus Stettin", "Der Boxer und die Friseuse" und "Männerpension" lieferte.

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