Berlin, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der tragische Selbstmord ihrer Schwägerin Martha führt Katharina von Strahlberg (Iris Berben, Foto, mit Pierre Besson) drastisch vor Augen, dass ihre Ehe gescheitert ist, denn Martha war schwanger von Katharinas Mann Richard. Das Patriarchat regiert und eine Scheidung scheint ausgeschlossen. Als Katharina es dennoch wagt, ihren Mann zu verlassen, gerät sie gesellschaftlich und sozial ins Abseits. Bar jeder Hoffnung flieht Katharina nach Afrika, um sich eine neue, unabhängige Existenz aufzubauen. Doch die Rache ihres Mannes verfolgt sie ...

Carlo Rola, Hausregisseur von Iris Berben ("Rosa Roth - In Liebe und Tod", "Rosa Roth - Die Gedanken sind frei", "Die Patriarchin", "Schöne Witwen küssen besser") inszenierte einen faszinierenden Dreiteiler: packend von Beginn an, Dekor und Ausstattung stimmen, starkes Drehbuch (Autor Christian Schnalke schrieb für Iris Berben bereits zwei "Rosa Roth"-Fälle, sowie "Die Patriarchin"), tolle Kamera und beeindruckende Besetzung. Für mächtigen Medienrummel sorgte übrigens während der Dreharbeiten Iris Berben, die sich beim Absteigen von einem Pferd einen Kreuzband- und Meniskus-Riss zuzog und danach ihre Knie-Manschette unter anderem bei "Wetten, dass... ?" präsentierte.

Foto: ZDF/Stephanie Kulbach