England im 18. Jahrhundert: Der junge brititsche Parlamentarier William Wilberforce beschließt nach einem Treffen mit dem ehemaligen Sklaven Olaudauh Equiano, seine ganze Kraft für Abschaffung des Skalvenhandels einzusetzen. Zusammen mit seinem Freund, dem späteren Premierminister William Pitt, wagt er die Konfrontation mit den mächtigen Sklavenhändern und deren Lobby. Schon bald wird Wilberforce zur Galionsfigur der Bewegung, die die Geschichte verändern wird ...

Nach dem aufwändig in Szene gesetzten TV-Historiendrama "Rom" beschäftigte sich Michael Apted im Jahr darauf erneut mit einem geschichtlich verbürgten Stoff. "Amazing Grace" - das hervorragende Drehbuch lieferte Steven Knight ("Kleine schmutzige Tricks", "Tödliche Versprechen") - erzählt die wahre Geschichte des William Wilberforce (1759-1833), der Zeit seines Lebens gegen den Sklavenhandel und die Sklaverei kämpfte. Drei Tage vor seinem Tod wurde die Sklaverei schließlich 1833 in Großbritannien verboten, nachdem er bereits 1807 das Verbot des Sklavenhandels erwirkt hatte. In dem prächtig ausgestattenen und vorzüglich eingefangenen Werk schlüpfte Ioan Gruffudd ("Titanic", "King Arthur", "Fantastic Four") in die Rolle des Parlamentariers, "Sherlock - Ein Fall von Pink"-Darsteller Benedict Cumberbatch gibt den späteren Premier William Pitt. Und als ehemaliger Sklave ist der bekannte senegalesische Sänger, Komponist und Politiker Youssou N'Dour ("ww.youtube.com/watch?v=txpkLAao_kE: 7 Seconds") zu bewundern.